Pulsuhr ohne Brustgurt im Test und Vergleich 2018!

Pulsuhren ohne Brustgurt findet man von verschiedenen Herstellern mit verschiedensten Funktionen und Features. Sie sollen den Puls zuverlässig ohne Gurt direkt am Handgelenk messen. Worauf es beim Kauf einer Pulsuhr ankommt, soll im Folgenden geklärt werden!

Die Vorteile einer Pulsuhr ohne Brustgurt

Der wichtigste Vorteil einer gurtlosen Pulsuhr liegt auf der Hand. Sie misst die Herzfrequenz des Trägers im Alltag und während Trainingseinheiten ganz unkompliziert und ohne zu stören direkt am Handgelenk. Man muss gegenüber einer ordinären Uhr keinerlei weitere Nachteile in Kauf nehmen. Es muss kein Gurt oder ähnliches am Körper getragen werden. Aus der Kenntnis des momentanen Pulses können viele Vorteile für Gesundheit und Progression im Training gewonnen werden. Im Alltag hilft die Uhr Stress zu reduzieren und gesünderen Lebenstil zu verfolgen. Im Training kann die Herzfrequenz optimal ans Trainingsziel angepasst werden. Fettreduktion kann maximiert, die Kondition steigert sich im optimalen Bereich und neue Reize für Muskulatur, Nervensystem und Herzkreislauf können erzielt werden. Die Uhr am Handgelenk führt im Gegensatz zum Brustgurt zu keinen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit oder Eingeengtheit oder einem unbequemen Gefühl auf der Haut.

Welche Produkte im Pulsuhr ohne Brustgurt Test sind empfehlenswert?

Der Rundum-Sorglos-Paket: Garmin fenix 3 HR

Im Pulsuhr ohne Brustgurt Test überzeugen einige Modelle. Eine davon ist die fenix 3 HR von Garmin. Sie ist eine exzellente Pulsuhr ohne Brustgurt, die in allen Belangen überzeugen kann. Sie ist der perfekte Begleiter im Training, in der Freizeit, auf Arbeit, im Alltag und sogar für den Schlaf. Integrierte Programme für diverse Sportarten wie unter anderem Kraftsport, Lauftraining, Radfahren, Schwimmen und viele mehr unterstützen bei der präferierten Sportart optimal. Das Gehäuse der Pulsuhr ist außerordentlich stabil, das Glas kratzfest und hochwertig verarbeitet. Das integrierte GPS ermöglicht metergenaue Positions- und Geschwindigkeitsbestimmung. Allerlei Zusatzfunktionen wie Höhenmessung, Navigation und Kompass sorgen für ein rundes Gesamtpaket. Auch der Schlaf kann dank Pulsmessung rund um die Uhr analysiert und für größmögliche Regeneration optimiert werden.

Der Preiskracher: Fitbit Blaze

Die Blaze Pulsuhr von Fitbit vereint Funktionsvielfalt mit fairem Preis. Zu den Funktionen der Uhr gehören ein Schrittzähler und Distanzmessung, Kalorienverbrauch und Activity-Tracking. Selbstverständlich misst sie kontinuierlich die Herzfrequenz des Trägers. Außerdem hat der Hersteller eine GPS-Einheit integriert, um gelaufene Routen inklusive genauer Geschwindigkeitsmessung zu erfassen. Verschiedene digitale Ziffernblätter komplettieren das Design und individualisieren die Uhr.

Der Allrounder: Garmin vivoactive HR

Die vivoactive von Garmin ist eine hervorragende Pulsuhr, die mit vielen Zusatzfunktionen gespickt ist. Zu den Features gehören Herzfrequenzmessung am Handgelenk, GPS-Ortung, Trainerfunktionen, Benachrichtigungen vom Smartphone, Zielvorgaben und Widgets. Die Uhr kann über das Touchdisplay gesteuert werden. Durch die hohe Auflösung und die ausgezeichnete Bildschirmhelligkeit, lässt sich das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung bestens lesen. Dank Trackingfunktionen lassen sich über den Tag hinweg Ziele verfolgen hinblicklich gelaufener Distanz, Anzahl von Schritten und Kalorienverbrauch. Besonders der ausdauernde Akku mit einer Laufzeit von einer Woche weiß zu überzeugen. Ein weiteres praktisches Feature ist die Bluetoothverbindung zum Smartphone. Darüber können sogenannte „smart notification“ wie Anrufe, Nachrichten und Emails auf dem Display der Uhr angezeigt werden.

Der Pragmatiker: Garmin Forerunner 35

Dieses Gerät eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Die Uhr der perfekte Einstieg in die Messung des Pulses am Handgelenk für kleinen Preis. Auch sie bietet integriertes GPS, wodurch Laufdistanz und Pace genau ermittelt werden können. Ebenfalls befindet sich ein Schrittzähler für den Alltag neben dem Training an Bord. Der Puls wird kontinuierlich am Handgelenk ohne Gurt gemessen. Dank Vibration oder akustischem Signal teilt die Uhr dem Träger beim Training den Wechsel eines Intervalls, die Satzpause oder andere definierte Limits mit. Die Uhr ist ein Leichtgewicht, sodass man sie im Alltag und im Training nicht spürt. Per Bluetooth werden Benachrichtigungen vom Smartphone an die Uhr übertragen und werden dann auf dem Bildschirm angezeigt. In die andere Richtung kann man mit der Pulsuhr auch die Musik auf dem Telefon steuern.

Wodurch unterscheiden sich die Uhren zu Geräten mit Gurt und wie genau messen sie?

Die Pulsmessung mit Brustgurt stellt aktuell die populärste Methode da, um die Herzfrequenz des Sportlers zu ermitteln. Zunächst wird ein Gurt unterhalb der Brust am Athleten angebracht. Am Brustgurt befinden sich zwei Elektroden, die vom Herzen bei jedem Herzschlag ausgesendeten Stromimpulse aufnehmen und an die Pulsuhr weiterleiten können. Für eine erfolgreiche Messung ist eine leitende Flüssigkeit zwischen Körper und Elektrode erforderlich. Unter körperlicher Belastung entsteht rasch ein Schweißfilm auf der Haut, der diese Aufgabe übernehmen kann. In Ruhe wird ein leitendes Gel auf die Haut aufgetragen. Der Vorteil von Uhren mit Brustgurt ist die Genauigkeit der Messung. Ihr größter Nachteil ist aber die teilweise unbequeme Handhabung und tatsächliche oder gefühlte Einschränkungen der Agilität des Sportlers.

Pulsuhren ohne Brustgurt sind eine bequeme und unkomplizierte Lösung den Puls in Ruhe und beim Training zu bestimmen. Ohne einen Gurt um die Brust wird man in keiner Form in seinen Bewegungen und Bewungsabläufen physisch oder psychisch eingeschränkt. Man vermeidet Gefühle der Eingeengtheit und Jucken oder Kitzeln auf der Haut. Ein weiterer Unterschied zu Geräten mit Gurt ist natürlich die eigentliche Messmethode. Eine Armbanduhr ohne Gurt misst den Puls optisch mit Hilfe von LEDs am Handgelenk, indem der Blutfluss analysiert wird. Die LEDs strahlen den Blutstrom mit kurzen Lichtimpulsen an, welche dann von diesem reflektiert werden. Die Messung der Reflexionen gibt Auskunft über die Frequenz der Strömung ergo des Pulses. Zu Brustgurten erreicht man in der Regel eine Abweichung von drei bis zehn Schlägen pro Minute, was für jeden Hobbysportler eine ausreichende Messgenauigkeit darstellen sollte.

Wo liegt der optimale Puls?

Der optimale Puls ist je nach Belastung, Trainingsziel und individuellen Parametern der Person unterschiedlich. Grundsätzlich hängt der Puls vom Alter, Gewicht und der körperlichen Kondition der Person ab. Kleine Kinde haben hohe Ruhepulse von etwa 120 bpm (beats per minute), Senioren liegen nur bei fast der Hälfte mit etwa 70 bpm. Wie man sieht, kann das Band also schon allein altersabhängig sehr breit sein. Ein durchschnittlicher Erwachsener kann mit einem Ruhepuls von ungefähr 70 bpm rechnen. Sportler tendieren dazu eine niedrige Ruhepulsfrequenz zu entwickeln, weil das Herz mit zunehmender Trainingserfahrung seine Leistungsfähigkeit ausbaut. Mit jedem Herzschlag wird mehr Blut transportiert als bei einem untrainierten Menschen. In Ruhe genügen daher weniger Schläge pro Minute, um den Transport von Blut im Körper zu sichern. Sportarthleten weisen nicht selten einen Ruhepuls von dreißig bis vierzig bpm auf. Mit unserem Rechner kannst du deinen individuellen optimalen Puls für Fettreduktion und Ausdauertraining berechnen.

Welche zusätzlichen Funktionen sind in Pulsuhren integriert?

Zusätzlich zur Pulsmessung sind die kompakten Geräte der Pulsuhr ohne Brusgurt Test mit allerlei Zusatzfeatures gespickt.

• Stoppuhr
• Wecker
• Datum
• Vibrationsalarm
• Geschwindigkeit / Pace
• Streckenlänge
• Trainerfeatures
• Pulslimit
• Displaybeleuchtung
• GPS
• Barometer
• Höhenmessung
• Temperatur
• Kalorienverbrauch
• Bluetooth

Übliche Funktionen, die jede Pulsuhr mitbringt, sind Uhrfunktionen wie Stoppuhr mit Intervallmessung, Wecker und Datum. Zusätzlich wird die Geschwindigkeit gemessen und die Laufdistanz ermittelt, entweder per Schrittzähler oder per GPS. Ein weiteres nützliches Feature ist der Vibrationsalarm. Mit diesem kann man ohne auf die Uhr gucken zu müssen, diverse Benachrichtigungen erhalten. Zum Beispiel können das ein Intervallwechsel, das Verstreichen einer bestimmten Zeit oder Distanz oder das Über- oder Unterschreiten eines Schwellwerts der Geschwindigkeit oder des Pulses sein. Zusätzlich bieten einige Uhren integrierte Trainerfunktionen an und schätzen den Kalorienverbrauch. Viele Hersteller rüsten die Pulsuhren mit einer Beleuchtung des Displays aus und dichten die Gehäuse gegen Wasser ab. Dazu werden noch Sensoren wie Thermometer, Barometer und GPS integriert. Mit GPS wird durch die Zuhilfenahme von Satellitensignalen der Standort des Geräts auf den Meter genau ermittelt. Aus einer zeitlich kontinuierlich durchgeführten Messung kann auch die Geschwindigkeit erfasst werden.

Fazit

Eine Pulsuhr ohne Brustgurt erlaubt es dem Träger ohne zusätzliche Sensoren oder Maßnahmen den Puls unkompliziert und bequem am Handgelenk per optischer Messung zu bestimmen. Wegen der geringen Messungenauigkeit sind sie eine gute Alternative zu Geräten mit Gurt und eignen sich für jeden Hobby- und Freizeitsportler in ausreichendem Maße.