Spektiv Test – Die 9 besten Spektive im Vergleich

Falls du über Spektive schon Bescheid weißt und einfach nur ein exzellentes Produkt zum besten Preis suchst, haben wir unsere Top3-Spektive direkt aufgelistet!
 

Ein Spektiv – was ist das überhaupt?

Das Spektiv stellt im Grunde die Verheiratung von Teleskop und Fernglas dar. Um beide Vorteile der optischen Geräte miteinander in einem Apparat zu vereinen, hat man die Vorteile beider gekreuzt. Spektive sind äußerst kompakt, was ihre Maße betrifft, und sind gleichzeitig sehr leicht, was sie leicht in der Handhabung und im Transport macht. Im Punkt Handling und Ergonomie sind sie Teleskopen also überlegen. Im Vergleich zum Fernglas können sie mit höheren Vergrößerungen des Bildes aufwarten und übertreffen dieses in puncto Bildstabilität ebenfalls. Dadurch ist der Spielraum des möglichen Einsatzzwecks deutlich breiter und man kann mit nur einem Gerät sowohl Beobachtungen auf der Erde als auch in den Himmel bzw. die Sterne durchführen.

Wer braucht ein Spektiv und wann braucht man es?

Spektive bewegen sich im Spektiv Test üblicherweise in einem Bereich der Vergrößerung von 10-fach bis ca. 80-fach. Damit sind sie für Erdbeobachtungen, man nennt sie auch terrestrische Beobachtungen, aller Art geeignet. Besonders scheue Tier wie Vögel und kleine Säugetiere lassen sich aus der Entfernung gut beobachten, ohne diese zu erschrecken und zu verscheuchen. Gleichfalls finden aber auch Astronomen gefallen an den Geräten bei der Beobachtung des Himmels. Mit 80-facher Vergrößerung kann man auf dem Nachthimmel Sterne betrachten genauso wie Platen wie Mars, Venus und Jupiter und auch den Mond. Besonders für Jäger sind Spektive interessant, um Wild besser beobachten zu können, Laufwege zu sparen und das Wild nicht zu beunruhigen und zu vertreiben. Aber auch Sportler nutzen das Spektiv regelmäßig zum Beispiel im Schützensport zur Trefferkontrolle.

Wie viel darf ein gutes Spektiv kosten?

Die Preise im Spektiv Test decken je nach Güte und Eigenschaften des Produkts ein sehr breites Feld ab. Günstige brauchbare Geräte findet man ab etwa 50€. Die beste Leistung für vergleichswese wenig Geld findet man im Preissegment 200€-400€. Besonders die Qualität der verbauten Optik und des Glases kann den Preis aber auch schnell in die Höhe treiben. Enthusiasten mit höchsten Ansprüchen an die Bildqualität zahlen auch gern 1000€-2000€ für ein Gerät, was ihren Anforderungen genügt.

Spektive mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis

Das sind Spektive, die mit viel Leistung bei niedrigem Preis überzeugen.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Im Spektiv Test bewertet man nach verschiedensten Kriterien die Eigenschaften eines Produkts. Zu den wichtigsten zählen:

Die Vergrößerung: Wie stark will ich das Bild vergrößern? Üblicherweise reicht die Vergrößerung von etwa 10-fach bis 80-fach. Bei einer 10-fachen Vergrößerung erscheint uns das Bild zehnmal so groß, wenn wir durch die optische Vorrichtung schauen. Wenn wir also ein Objekt, dass sich in 200m Entfernung befindet beobachten, haben wir den Eindruck, dass es nur 20m weit weg ist. Für Erdbeobachtungen von zum Beispiel Tieren verwendet man Vergrößerungn von ca. 10-20x.

Der Objektivdurchmesser: Wie groß soll das Objektiv im Durchmesser sein? Die Durchmesser reichen überlichweise von 50mm bis 100mm. In den meisten Fällen sollten man sich für ein großes Objektiv entscheiden, sofern man mit den Abmaßen und dem Gewicht des Spektivs zufrieden ist. Der Durchmesser des Objektivs bestimmt darüber, wie viel Licht die Optik des Geräts aufnehmen kann. Mehr Licht bedeutet höhere Qualität des Bildes. Mit mehr Licht wird das Bild heller, der Konstrast verbessert sich, höhere Vergrößerungen des Bildes werden möglich und die Farben wirken intensiver und detaillierter.

Die Qualität und Vergütung des Glases – achromatisch oder apochromatisch?
Physikalisch bedingt haben Linsensystem praktisch immer Probleme mit Farbfehlern und Farbsäumen. Das kommt es dem Phänomen, dass die Bestandteile des Lichts beim Passieren von unterschiedlichen Medien bzw. Materialien wie verschiedenen Gläsern, Gasen oder Luft unterschiedlich gebrochen wird. Wenn Licht also durch ein Linsensystem geleitet wird, wird zum Beispiel der rote Anteil anders gebrochen als der blaue. Es kommt zu Farbfehlern, das Bild in der optischen Vorrichtung sieht anders aus als das Bild in der Realität. Um dem vorzubeugen, werden Achromaten bzw. Apochromaten verwendet. Es handelt sich um vergütete Linsen, die Farbfehler mindern und sogar vollständig vermeiden können. Auch die Qualität des Glases an sich hat erheblichen Einfluss auf die Transmissionseigenschaften für Licht. Diese bestimmen maßgeblich über die Helligkeit, den Kontrast und die Farbtemperatur des Bildes. Ebenfalls definiert die Qualität des Glases die Kratzfestigkeit und Schmutzanfälligkeit des Geräts. Eine höhere Qualität des Glases und der Vergütung der Linsen schlägt sich dann aber auch im Preis der Produkte nieder. Bei achromatischen Objektiven tritt in der Regel ein Blausaum des Bildes auf. Um diesen auszugleichen, werden apochromatische Objektive verwendet.

Welches ist die bevorzugte Bauart?: Wie soll beobachtet werden? Es handelt sich hierbei weniger um eine Frage der optischen Leistungsfähigkeit als um eine Frage der persönlichen Vorlieben. Erhältlich sind Geräte mit Geradeinblick, Schrägeinblick und variabel verstellbarem Einblick.

Wie schwer darf das Spektiv sein? Spektive wiegen in der Regel zwischen 300g und 1200g. Welche Rolle spielt das Gewicht des Geräts? Ermüden meine Händer schwer bei der Beobachtung? Wird mein Rucksack durch das Spektiv unnötg schwer? Wie bereits beschrieben, ist meist der Durchmesser des Objektivs und damit bedingt auch teilweise die geforderte Qualität an Bild, ausschlaggebend für das Gewicht des Produkts.

Wasserfestigkeit ja/nein?: Muss das Produkt wasserfest sein. Eigentlich sind alle Spektive spritzwassergeschützt. Ein Schutz gegen Druckwasser (Eintauchen in Wasser) wird nur von entsprechend gekennzeichneten Geräten gewährleistet.

Möglichkeit zum Anschluss eines Stativs: Wird die Möglichkeit benötigt ein Spektiv anzubringen? Mit einem Stativ steht das Spektiv fest auf einem Untergrund. Dadurch vermeidet man Wackler, entlastet die Arme und Hände und sorgt für ein entspanntets, scharfes Beobachten.

Digiscoping ja/nein: Ein Anschluss für Digiscoping sorgt dafür, dass das man die Möglichkeit hat das Bild der optischen Vorrichtung digital von einer angeschlossenen Kamera oder ein Smartphone aufzunehmen.

Spektiv gegen Fernglas? Wer ist der Gewinner?

Spektive und Ferngläser unterscheiden sich prinzipiell durch ihren Aufbau. Beim Spektiv handelt es sich, um ein Monokular. Es ist ein Fernrohr, durch das man mit nur einem Auge beobachtet. Ferngläser sind Binokulare, welche beidäugig benutzt werden.
Das Spektiv ist hinsichtlich der maximalen Vergrößerung und dem Vergrößerungsbereich dem Fernglas klar überlegen. Mit einem Fernglas kann man nur schwer den Nachthimmel, Sterne und Planeten beobachten. Mit einem Spektiv ist das ohne Probleme möglich.
Des Weiteren sind Spektive Ferngläsern im Hinblick auf Bildstabilität auch voraus. Ferngläser werden in der Hand gehalten. Die menschliche Hand zittert und ermüdet unvermeidlich, was besonders bei höheren Vergrößerungen zu so starkem Wackeln des Bildes führt, dass keine sinnvolle Beobachtung mehr möglich ist.

Das Spektiv kann mittels eines Stativs raumfest aufgestellt und justiert werden. Objekte können dann ohne Wackeln des Bildes und Ermüdung der Muskulatur über lange Zeiträume beobachtet werden. Ein nicht zu vernachlässigendes Argument für Spektive ist die Möglichkeit eines Schrägeinblicks, im Gegensatz zum Fernglas, wo nur ein gerader Einblick möglich ist, für ein angenehmeres Beobachten und mehr Komfort.
Spektive lassen sich mit Digiscoping-Adaptern so umrüsten, dass das Bild auf ein digitales Display weitergeleitet oder auch auf einem Speichermedium gespeichert werden kann.

Spektiv gegen Teleskop? Wer gewinnt?

Teleskope und Spektive sind grundlegen identisch aufgebaut. Spektive sind jedoch viel kompakter in den Maßen und wiegen bedeutend weniger als ein Teleskop. Teleskope sind große optische Apparate, die speziell für die Beobachtung von lichtschwachen Objekten des Nachthimmels konzipiert wurden. Das macht ihren Transport unpraktisch. Man kann ein Teleskop beispielsweise nicht einfach spontan für den nächsten Ausflug in die Natur im Rucksack mitnehmen. Genau an dem Punkte setzen Spektive an. Sie sind so kompakt und leicht, dass sie sich leicht in einer Tasche oder einem Rucksack überall hin ohne Mehraufwand mittragen lassen.
Spektive eignen sich wegen ihrer hohen Vergrößerung auch als Reiseteleskope. In Kombination mit einem Stativ können Spektive im gleichen Anwendungsbereich wie Teleskope adäquate Bildergebnisse erzeugen. Im Gegensatz zum Teleskop, welches seinen Einsatz nur in der Beobachtung von Himmelskörpern findet, werden Spektive sehr vielseitig beim Sport, bei Jagd und Vogelbeobachtung eingesetzt.

Das Spektiv ist damit hervorragend als Reiseteleskop zum Mitnehmen benutzen. Mit einem Spektiv lassen sich im Vergleich zum Teleskop häufig gleichwertige Bildergebnisse erzielen. Genauso wie das Teleskop bietet das Spektiv die Möglichkeit ein Stativ anzubringen. Damit können Objekte auf längere Zeit ohne Mühe beobachtet werden.

Was versteht man unter Digiscoping?

Unter dem englischen Begriff Digiscoping bzw. Digiskopie auf Deutsch versteht man das Fotografieren bzw. Abfilmen von Objekten wie Tieren, Planeten oder der Landschaft mit Hilfe eines Spektivs. Eine Digitalkamera oder ein Smartphone wird mit einem Adapter angeschlossen und nimmt dann das vom Spektiv erzeugte Bild auf. So können mit einer Kamera riesige Brennweiten umgesetzt werden und auch weit entfernte Beobachtungsobjekte über das ganze Bild und in Hohe Schärfe und starkem farblichem Kontrast mit vielen Details fotografiert werden.