Wie gut sind Pulsuhren mit Brustgurt?

Die Messung des Pulses mit Brustgurt ist aktuell die üblichste Messmethode. Es wird ein Gurt unterhalb der Brust befestigt, sodass Elektroden auf der Haut aufliegen. Diese Elektroden messen vom Herz ausgesendete Stromimpulse, welche bei jedem Herzschlag entstehen. Die Pulsuhr kann diese Signale dann auswerten und die genaue Pulsfrequenz bestimmen. Für eine funktionierende Messung muss die Haut leicht angefeuchtet sein, damit Strom zwischen Haut und Elektrode geleitet werden kann. In der Regel stellt das keine wirkliche Einschränkung dar, da durch körperliche Anstrengung von der Haut automatisch Schweiß ausgesondert wird, welcher für einen dünnen Feuchtigkeitsfilm sorgt. Für Messungen des Pulses in Ruhe kann ein leitendes Gel, das auf die Haut aufgetragen wird, verwendet werden.

Das wichtigste Pro-Argument für Pulsuhren mit Brustgurt ist die präzise Genauigkeit der Messmethode. Die Bestimmung des Pulses erfolgt sehr akkurat.

Zu den Nachteilen gehört die Einschräkung der Bewegungsfreiheit. Oft fühlt sich eine Vielzahl von Menschen während sportlichen Aktivitäten mit einem Brustgurt auf der Haut unwohl und limitiert in der Bewegungsfreiheit bzw. dem Bewegungsradius. Weiterhin wird stets leitendes Fluid benötigt, um die Herzfrequenz in Ruhe zu messen. Das wird zum Beispiel bei der Bestimmung des Ruhepulses oder der Analyse von Schlafphasen von Bedeutung sein.

Fazit für Pulsuhren mit Brustgurt

Eine Pulsuhr ohne Brustgurt misst den Puls äußerst komfortabel, sehr anwenderfreundlich und ohne störende Nebenfaktoren wie Gurt oder leitende Flüssigkeiten. Die Messung erfolgt per optischem Verfahren am Handgelenk, indem der Blutfluss analysiert wird. Bei einer zu erwartenden Messungenauigkeit von nur 3 Schlägen pro Minuten ist eine kabellose Pulsuhr die perfekte Möglichkeit, die Pulsfrequenz auch über lange Zeiträume wie Tage, Wochen oder gar Monaten nachzuvollziehen. Vor allem für Freizeitathleten ist ein entsprechendes Gerät eine Überlegung wert.